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Im Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stellen neu zu besetzen:
Eine Stelle des gehobenen Dienstes in der Fachgruppe Gesundheitsmanagement für die
Sachbearbeitung Prävention und Gesundheitsförderung.
Zudem ist am Standort Bochum eine Stelle des gehobenen Dienstes in der Fachgruppe Personal, Organisation, Förderberatung, Justiziariat, Innerer Dienst für die
Sachbearbeitung Organisationsangelegenheiten
zu besetzen.
Im Rahmen der Europäischen Impfwoche führte das LZG.NRW am 25. April einen Workshop zum Thema „Impfen in Berufsschulen“ durch. Referentinnen aus Gesundheitsämtern, Berufskolleg und der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau e. V. stellten anhand von Kurzvorträgen mit anschließender Diskussion dar, was aus ihrer Sicht für eine gute Akzeptanz von Impfaktionen an Berufskollegs wichtig ist.
Das 8. Forum öffentliche Gesundheitsverwaltung fand unter dem Titel "Sozialpharmazie und öffentlicher Gesundheitsdienst - Nutzen und Perspektiven" in Düsseldorf statt. Nunmehr liegt die Dokumentation der Fachtagung vom 31. Januar 2012 als Download vor.
Das LZG.NRW führt regelmäßig zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten Veranstaltungen durch und stellt deren Inhalte in Form von Dokumentationen bereit.
Aktuell sind in diesem Rahmen zwei weitere Veranstaltungen online dokumentiert und die Vorträge / Materialien abrufbar.
Gesundheitsministerin Barbara Steffens hat soeben den Wettbewerb um den "Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2012" und die Aufnahme in die "Landesinitiative Gesundes Land Nordrhein-Westfalen" ausgeschrieben. Zur weiteren flankierenden Umsetzung der Entschließung der "Landesgesundheitskonferenz Nordrhein-Westfalen" 2011 wurde die Ausschreibung unter das Schwerpunktthema "Prävention nosokomialer Infektionen" gestellt. Wie in jedem Jahr ergänzt eine "Allgemeine Ausschreibung" den Schwerpunkt.
Alle Verbände und Institutionen, Initiativen und Fachleute aus Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung sind eingeladen, sich bis zum 20. Mai 2012 an der Schwerpunktausschreibung mit qualitativ hochwertigen und innovativen Projekten zu beteiligen.
Teilnahmevoraussetzungen, Hinweise zu den Ausschreibungsbedingungen und Fristen sowie dem Verfahren der Antragstellung und Begutachtung finden Sie in der Ausschreibungsbroschüre.
Um qualitativ vorbildliche Projekte und innovative Ideen zur Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen zu fördern, wurde 2006 auf Beschluss der Landesgesundheitskonferenz Nordrhein-Westfalen eine landesweite Online-Datenbank eingerichtet.
Nun wurde die Datenbank umfassend überarbeitet und steht ab sofort mit verbesserter Ergonomie und Performance zur Verfügung. So können die Adaption und Verbreitung Erfolg versprechender Ansätze sowie die Netzwerkbildung in der Gesundheitsförderung, Prävention und Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen noch besser als bisher unterstützt werden.
Seit Anfang der 90er Jahre ist ein Anstieg von multiresistenten Erregern (wie zum Beispiel MRSA, Methicillin resistenter Staphylococcus aureus) in Krankenhäusern weltweit zu verzeichnen. Besonders in den Industriestaaten ist die Zahl der Infektionen gestiegen, allerdings sind die Raten für MRSA-Nachweise in Ländern wie den Niederlanden oder Dänemark bis zu 20 Mal niedriger als in Deutschland.
Der telefonische NRW-Bevölkerungssurvey zur Gesundheit 2011 hat dieses Thema aufgegriffen und untersucht, inwieweit sich die Bevölkerung der Risiken und Ursachen dieser MRSA-Problematik bewusst ist.
Mehr als ein Drittel der in einer BZgA Studie befragten Eltern stuften eine Masernerkrankung als harmlose Erkrankung der Kinderjahre ein. Eine gefährliche Fehleinschätzung, denn bei den Masern handelt es sich um eine systemische und hochansteckende Erkrankung, die schwere und sogar tödliche Komplikationen nach sich ziehen kann.
Die Durchimpfungsrate in Deutschland ist nach wie vor zu niedrig, um eine Zirkulation des Masernvirus in der Bevölkerung sicher zu unterbrechen. Gerade bei älteren Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden gibt es zum Teil erhebliche Defizite im Impfschutz.
Die Landesgesundheitskonferenz Nordrhein-Westfalen hat am 7. Dezember 2011 eine Entschließung zur „Prävention nosokomialer Infektionen“ veröffentlicht. Um dieses dieses Thema und die damit verbundenen Probleme einer breiteren Masse der Bevölkerung verständlich zu präsentieren hat Der Gesundheitsladen Bielefeld e. V. die Entschließung neu aufbereitet.
Der Bewertungsausschuss nach § 87 Absatz 1 Satz 1 SGB V (ein Gremium aus Vertretern des GKV-Spitzenverbandes und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) hat auf seiner Internetseite einen Beschluss zur MRSA-Sanierung im ambulanten Bereich vom 14. Dezember 2011 veröffentlicht.
Die Vereinbarung behandelt die Vergütung von ärztlichen Leistungen zur Diagnostik und ambulanten Eradikationstherapie von MRSA-besiedelten und MRSA-infizierten Patienten sowie Risikopatienten.
Der Beschluss zur Vergütungsvereinbarung für ärztliche Leistungen zur Diagnostik und ambulanten Eradikationstherapie von Trägern mit dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) in der vertragsärztlichen Versorgung gemäß § 87 Abs. 2a SGB V tritt am 1. April 2012, für zunächst zwei Jahre, in Kraft.
Mit diesem Beschluss soll insbesondere die ambulante Weiterführung einer stationär begonnenen Therapie (Sanierung) von MRSA-Trägern gewährleistet werden. Um die Leistungen abrechnen zu können, ist eine "MRSA"-Zertifizierung der Ärztinnen und Ärzte durch die Kassenärztliche Vereinigung vorgesehen.
Ihr Ansprechpartner im LZG.NRW für Fragen zum Thema: Sebastian Thole
Das LIGA.NRW hat seinen Band 9 aus der Publikationsreihe "LIGA.Fokus"online gestellt. Er stellt die Ergebnisse einer repräsentativen, telefonischen Befragung zur Gesundheit in Nordrhein-Westfalen vor, die von der Fachgruppe "Gesundheitsinformation" des Institutes in regelmäßigen Abständen landesweit durchführt wird. Diese Bevölkerungsbefragungen stellen eine wichtige Datenquelle für die Gesundheitsberichterstattung in NRW dar.
Der Bericht gibt einen Überblick über den subjektiven Gesundheitszustand, die Verbreitung häufig vorkommender Erkrankungen und Beschwerden, das Vorsorgeverhalten sowie verschiedene Aspekte des gesundheitsrelevanten Lebensstils. Zusätzlich bietet dieser Band auch zwei Spezialkapitel zu den Themen Selbstmedikation und Telemedizin.